Im Kampf um den Ligaverbleib in der Saarlandliga bekommt es der SV Bliesmengen-Bolchen am Samstag, den 25. April 2026, um 17:00 Uhr mit dem 1. FC Saarbrücken II zu tun. Während die Gastgeber dringend Punkte benötigen, will der Aufsteiger aus der Landeshauptstadt weiter Kurs auf den Durchmarsch in die Oberliga halten. „Ich finde, dass der SV Bliesmengen-Bolchen auf jeden Fall in die Fußball-Saarlandliga gehört.“ Trainer Mathias Lillig macht damit in der Saarbrücker Zeitung deutlich, wie sehr er an den Verbleib seines Teams in der höchsten saarländischen Spielklasse glaubt: „Wir haben hier eine Mannschaft, die in jedem Spiel alles dafür gibt, auch in der kommenden Saison der höchsten saarländischen Liga anzugehören. Und unsere zahlreichen Anhänger unterstützen uns immer äußerst lautstark.“ In den letzten fünf Saisonspielen muss der SV Bliesmengen-Bolchen dafür noch Zählbares einfahren, am besten bereits gegen den 1. FC Saarbrücken II.
Die Favoritenrolle gehört eindeutig den Gästen. Der SV Bliesmengen-Bolchen steht mit 27 Punkten auf dem drittletzten Tabellenplatz, während der 1. FC Saarbrücken II mit 50 Zählern als Tabellendritter anreist. Auf den Relegationsplatz zwei, den der FSV Jägersburg belegt, fehlt der Saarbrücker Reserve nur ein Punkt. „Mit dem FCS kommt natürlich eine brutale Qualität auf uns zu. Dass wir die Saarbrücker an einem guten Tag ärgern können, hat das Hinspiel aber gezeigt“, sagt Lillig. Damals gewann der SV Bliesmengen-Bolchen im Oktober durch den Treffer von Jonathan Böffel mit 1:0.
Auch am vergangenen Sonntag feierte der SV Bliesmengen-Bolchen einen 1:0-Erfolg, als Luca Mura beim abgeschlagenen Schlusslicht Saar 05 Saarbrücken das entscheidende Tor erzielte. Getrübt wurde der wichtige Sieg jedoch durch die Verletzung von Jannik Bergmann. Der beste Torschütze des SV Bliesmengen-Bolchen, der 15 der 43 Saisontore erzielt hat, fällt mit einer Schultereckgelenk-Sprengung aus. „Wir haben noch weitere Angeschlagene, deren Einsatz sich erst kurzfristig entscheiden wird“, sagt Lillig. Und er ergänzt: „Wir werden eng zusammenstehen und wollen dem FCS II das Leben so schwer wie möglich machen.“